3DOrder
3D-Druck Kleinserien aus Kunststoff
Kleinserien im 3D-Druck ermöglichen Kunststoffteile ohne klassisches Formwerkzeug und mit flexibel anpassbaren Varianten. 3DOrder plant den Übergang vom Prototyp zur wiederholbaren Fertigung mit Freigabestand, eindeutigem Datenstand und einer zum Bauteil passenden Produktionsstrategie.
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Wann eine additive Kleinserie sinnvoll ist
Kleinserien eignen sich für Produktanläufe, Ersatzteilbestände, Betriebsmittel, individualisierte Varianten und begrenzte Bedarfe. Die sinnvolle Stückzahl hängt von Bauteilgröße, Druckzeit, Material, Nacharbeit und alternativen Fertigungsverfahren ab; eine starre Obergrenze gibt es deshalb nicht.
Geometrieänderungen lassen sich ohne neues Spritzgusswerkzeug umsetzen. Trotzdem braucht auch eine additive Serie einen kontrollierten Datenstand und definierte Anforderungen.
Freigabeteil, Version und Wiederholbarkeit
Vor Serienbeginn wird bei neuen oder funktionskritischen Geometrien ein Freigabeteil empfohlen. Danach werden Dateiversion, Material, Ausrichtung, relevante Prozessparameter und vereinbarte Nachbearbeitung dem Auftrag zugeordnet.
Wiederholbarkeit bedeutet nicht, dass ohne vereinbarte Prüfkriterien jede Eigenschaft identisch garantiert ist. Funktionsmaße, Sichtflächen, Farbe, Kennzeichnung und Prüfaufwand werden daher vorab festgelegt.
Varianten und Kostenfaktoren
Nummerierungen, Beschriftungen, Größen- oder Farbvarianten können innerhalb einer Serie möglich sein. Ob Varianten gemeinsam produziert werden, hängt von Geometrie und Rüstaufwand ab.
Den Stückpreis beeinflussen insbesondere Bauteilvolumen, Maschinenzeit, Material, Ausschussrisiko, Nachbearbeitung, Prüfung, Verpackung und Losgröße. Das Angebot trennt bei Bedarf einmalige Modellierungs- oder Einrichtungsleistungen von den wiederkehrenden Fertigungskosten.
Was wir für ein Angebot brauchen
- Aktueller CAD- oder Druckdatenstand
- Gesamtstückzahl und gewünschte Losgrößen
- Funktionsmaße und Prüfkriterien
- Varianten, Kennzeichnungen und Farben
- Wiederholbedarf und Zieltermin
Häufige Fragen
Ab welcher Stückzahl spricht man von einer Kleinserie?
Das hängt vom Bauteil und vom wirtschaftlichen Vergleich ab. Bereits wenige identische Funktionsteile können als Kleinserie geplant werden; bei größeren Mengen wird die geeignete Fertigungsstrategie geprüft.
Sind Nachbestellungen möglich?
Ja. Ein dokumentierter und unveränderter Datenstand erleichtert Nachbestellungen. Materialverfügbarkeit und aktuelle Kapazität werden jeweils bestätigt.
Kann jedes Teil innerhalb der Serie personalisiert werden?
Viele Beschriftungs-, Nummerierungs- oder Farbvarianten sind möglich. Der Zusatzaufwand wird anhand der konkreten Daten kalkuliert.